--- 22. Oktober 2016 ---


Moondog – The Man The Music The Story
Alte Nikolaikirche, Römerberg / Frankfurt

Download Einladungskarte

Kommunikationsraum von Gabriele Juvan
25.- 29. Oktober 2016, täglich 10-18 Uhr

Konzert Ariadne-Projekt-Ensemble, Leitung: Theresa Buschmann
29. Oktober 2016, 19-21.30 Uhr

Intermezzo am Mittag, täglich 12.15 – 12.30 Uhr
(Moondogs Musik und Themen aus seinem Leben)

Gäste:
David Rodgers & Vernita N’Cognita (New York, Performance),
Gerry Monaghan (Ithaca/NY, Skulptur)
Sabine Lohner und Partner des Blinden- und Sehbehindertenbundes Frankfurt
Wolfgang Gnida (Moondogs Nachlass, Bottrop)

Zum 100. Geburtstag des amerikanischen Komponisten Louis B. Hardin, der sich Moondog nannte realisieren die Künstlerin Gabriele Juvan und die Musikerin Theresa Buschmann in der Alten Nikolaikirche am Frankfurter Römer das Multimedia-Projekt Moondog – The Man The Music The Story. Wer die Kirche betritt, erhält visuelle Hinweise zu Leben und Werk des blinden Musikers, kann den Raum mit geschlossenen Augen erkunden und eigene kleine Botschaften hinterlassen. Das Projekt ist Finale einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe an wichtigen Orten aus Moondogs Biographie.

So wie Moondog 1974 vom Hessischen Rundfunk zu einem Konzert nach Frankfurt eingeladen wurde und spontan beschloss, in Deutschland zu bleiben, öffnet sich der Raum der Alten Nikolaikirche täglich Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt. Für viele Frankfurter ist er aufgrund seiner Kraft und Ruhe eine feste Anlaufstelle. Vor diesem Hintergrund schafft Gabriele Juvan einen Raum bedingungsloser Gastfreundschaft. Er kann sehend oder durch die übrigen Sinne erfahren werden. Mit dabei sind Sabine Lohner und Partner des Blinden- und Sehbehindertenbundes Frankfurt, die Botschaften der Besucher auf Bänder in Braille-Schrift übertragen. Gastkünstler sind David Rodgers und Vernita N’Cognita (New York) mit täglichen Mini-Performances sowie Gerry Monaghan (Ithaca/NY) mit einer auf Moondogs Dreizahl aufgebauten Hänge-Skulptur.

Moondogs Werk ist äußerst vielfältig und entzieht sich einer Genre-Zuordnung. Es reicht von Perkussionsmusik auf der von ihm entwickelten Trimba über Vokalstücke mit Ohrwurm-Qualität und Big-Band-Musik bis hin zu Orgelwerken mit Anklängen an Johann Sebastian Bach. Einige Facetten davon lassen sich im Abschlusskonzert mit dem Ariadne-Projekt-Ensemble unter der Leitung von Theresa Buschmann entdecken. Aufgeführt werden unter anderem fünf der witzigen H’Art Songs mit Klavier-, Akkordeon- und E-Baßbegleitung sowie 18 deutsche Kanons - eine typische Form für Moondog - zu ‚Spruchweisheiten aus aller Welt’. Die Metren sind vielfältig, die Trommel gibt den rhythmischen Puls. Zu hören sind auch der Kanon ‚Lindy´s Lament’, eine Hommage an den Hund der den Mond anheulte und der Moondog zu seinem Künstlernamen inspirierte sowie das Epos ‚Thor the Nordoom’ in einer Sprach-Klang-Interpretation von Theresa Buschmann und Julius Jonasch.

‚Moondog – The Man The Music The Story’ ist das Finale einer von den Künstlern Gerry Monaghan, Gabriele Juvan und David Rodgers initiierten Veranstaltungsreihe. Vorhergehende Stationen waren in Manhattan/New York, wo Moondog in den 1960er Jahren als stadtbekannter ‚Wikinger von der 6th Avenue’ zu finden war sowie an den Finger Lakes im Norden des Staats New York, wo er Anfang der 1970er Jahre in einer Hütte in den Wäldern lebte. Über Frankfurt gelangte Moondog 1974 nach Deutschland, wo er rund 25 Jahre lang lebte und 1999 in Münster starb. Seine Noten notierte er in einer selbst entwickelten Blindenschrift, die der Musiklehrer Wolfgang Gnida aus Botrop seit einigen Jahren aus dem Nachlass transkribiert. Darüber wird Wolfgang bei einem der täglichen Intermezzi am Mittag am Samstag, 29. Oktober berichten.

Weitere Infos: Pfarrerin Andrea Braunberger-Myers, Tel. 069/28 42 35
Gabriele Juvan, Tel. 0171/53 299 57, Theresa Buschmann, Tel. 0178/749 31 24

Eine Veranstaltung der Ev.-luth. St. Paulsgemeinde Saalgasse 17, 60311 Frankfurt
www.paulsgemeinde.de

 

--- 16. September 2016 ---

Kunst und Krieg 4

Rundlauf

Eine literarisch musikalische Konfrontation aus der Reihe „Kunst und Krieg “ in der Zeitspanne von 2014 – 2018
100 Jahre danach Rundlauf ist Teil einer Reihe zur Rezeptionsgeschichte des 1. Weltkriegs. 
Ausführliche Informationen (hier klicken)


Kunst und Krieg 4 - Sonntag 2. Oktober 2016 15.00 Uhr
Großer Saal des Fronhofs
Kirchstr. 2, 56599 Leutesdorf



Kunst und Krieg 4 - Samstag 15. Oktober 2016 19.00 Uhr
Evangelische Schlosskirche Rumpenheim
Schlossgartenstraße 63075 Offenbach



--- 17. Oktober 2015 ---

Kunst und Krieg 3
ist Teil einer Reihe zur Rezeptionsgeschichte des 1 Weltkriegs von 1914-1918.
Es geht um Menschen, bedeutende und weniger auffällige, ihre Schicksale, künstlerische und politische Positionen.

Kunst und Krieg 3 beschäftigt sich mit zeittypischen Melodramen, einer ganz besonderen musikalischen Gattung, die die menschliche Stimme unterschiedlich einsetzt, von reiner Sprechstimme über Sprechgesang bis hin zum Gesang, hier begleitet und illustriert vom Klavier allein. Was für eine Aufgabe.

Theresa Buschmann

Gesangsstudium Stuttgart, Soziologiestudium Frankfurt. Arbeitet als Konzertsängerin, Sprecherin, Gesangspädagogin und ist Leiterin des „Ariadne Projekt Ensembles“ ( Vokalensemble ). Vorlieben : Musik / Texte / Entstehungsprozesse vor Allem des 20./21. Jahrhunderts.
Mitwirkung in verschiedenen Formationen der Neuen Musik ; Konzerte im In- und Ausland ( Steirischer Herbst, Aspekte Salzburg, Biennale Berlin,
Goethe-Institut....) ; CD – und Rundfunkproduktionen ; Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern, Solo und Duoprogramme.

Miriam Altmann (Hammerflügel)

studierte in Frankfurt Klavier und Kunstgeschichte. Ihr Interesse an Klassik und Barock führte zu einem Aufbaustudium in den Fächern Hammmerklavier und Cembalo bei Harald Hoeren und Sabine Bauer. Meisterkurse belegte sie u.a. bei Lars-Ulrik Mortensen, Jesper Christensen und Andreas Staier.
Mit ihrem Trio Fortepiano gastierte sie bei verschiedenen Konzertreihen und Festivals wie dem Oberstdorfer Musiksommer und den Donaufestwochen im Strudengau, Rundfunkaufnahmen entstanden beim SDR, WDR und Radio Bremen.
Außerdem konzertiert sie u.a. mit Viaggio musicale, dem Ariadne Projekt Ensemble und als Continuospielerin mit der Kammerphilharmonie Rhein-Main.
Sie wirkt als Klavierpädagogin in Offenbach.

 

---- 4. September 2015 ---

Kunst und Krieg 2
für August Stramm (gefallen im September 1915)


Kunst und Krieg 2, ist die zweite Veranstaltung einer Reihe zur Rezeptionsgeschichte des
1. Weltkriegs von 1914-1918.

Geplant sind weitere Veranstaltungen innerhalb der nächsten vier Jahre, die große und kleine Menschen, ihre Schicksale, künstlerische und politische Positionen zum Inhalt haben.

Dieses Programm erinnert an August Stramm, den expressionistischen Dichter und Autor. Den ersten, der Lyrik ohne Syntax geschaffen hat. Der Vorbild war, für alle nachfolgenden Lautpoeten: für Schwitters , Jandl, Rühm etc.
Er war ab 1914 befreundet mit Herwarth Walden und seiner Frau Nell, die Herausgeber der expressionistischen Zeitung „Der Sturm“.

Zur Aufführung kommen Auszüge des Briefwechsels August Stramms an Herwarth und Nell Walden von Ende Juli 1914 - 1915, die er als Offizier aktiv am Krieg Teilnehmender an Herwarth und Nell Walden schrieb, und eine der Thematik entsprechende Auswahl seiner großartigen, musikalischen Lyrik und Prosa.
Eingefasst und immer wieder unterbrochen wird dieses erschütternd ausdrucksstarke Werk von zeittypischer Musik:
Märschen von Franz Léhar u.a., Schlager von Walther Kollo und Rudolph Nelsen, Soldatenlieder aus dem „Zupfgeigenhansel“ auf Originalinstrumenten, mit Wandervogelgitarren (Rudolf Klemisch und Volker Kratz), Akkordeon (Heinz Gödelmann).


Freitag 4.September 2015 um 20.00 in der Alten Nikolaikirche Frankfurt am Römerberg

Ariadne Projekt Ensemble, mit:
Rudolf Klemisch, Volker Kratz, Christine Moore,Wieland Buschmann, Heinz Gödelmann, Renate Vogl,
Winfried Pult, Pamela Kipp, Stephanie Fehling, Gerda Pult, Jörg Echtler, Theresa Buschmann.

Gesamtkonzeption : Theresa Buschmann, 0178/7493124, theresa.buschmann@web.de
www.ariadne-projekt-ensemble.de

 

--- 3. August 2014 ---

Kunst und Krieg 1 ist die erste von mehreren Veranstaltungen zur Rezeptionsgeschichte des
1. Weltkriegs von 1914-1918. Geplant sind diverse Veranstaltungen innerhalb der nächsten
vier Jahre, die große und kleine Menschen, ihre Schicksale, künstlerische und politische
Positionen zum Inhalt haben.

Kunst und Krieg 1
Kaiser Franz Joseph entscheidet sich für Krieg und Kaiser Wilhelm II geht mit.


Kurze Einleitung aus Bad Ischl, der Sommerresidenz von Kaiser Franz Joseph
Manifest von Kaiser Franz Joseph. An meine Völker! 28.07.1914
Die Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien. Graf Berchtold, 28.07.1914
Ansprache des Kaisers Wilhelm II vom 31.07.1914
Ansprache zur Mobilmachung vom 1.08.1914
Thronrede Wilhelm II vom 4.08.1914
An das deutsche Volk! Wilhelm II am 6.08.1914
An die deutschen Frauen! Auguste Viktoria am 6.08.1914
An das deutsche Heer und die deutsche Marine. Wilhelm II am 6.08.1914
Hugo von Hofmannsthal: Appell an die oberen Stände. Wien: 8.09.1914

Die Tuba gibt das entsprechende Lokalkolorit dazwischen ab. Von Johann Strauß,
Marschelementen bis hin zu typischen Gebläseklängen.

Gestaltet von:
Theresa Buschmann, Offenbach
Stimme, Textauswahl, Gesamtkonzeption
Almut Riegger, Stuttgart Tuba

Kontakt: Theresa Buschmann, 0178/7493124, theresa.buschmann@web.de
Evangelische Schlosskirche Rumpenheim
Schlossgartenstraße, im Schlosspark 63075 Offenbach